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	<title>Merz &#38; Solitude</title>
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	<description>Eine Verlagskooperation zwei Verlagspartner drei thematische Reihen</description>
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		<title>Mit Haut und Haar</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 11:57:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Projektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Jona im Bauch des Wales, das M&#228;rchen vom Rotk&#228;ppchen oder Goyas »Saturn«, die Allegorie des Gefressen-Werdens zieht sich durch alle Epochen der Kulturgeschichte. Dennoch wissen wir nicht viel &#252;ber die Menschenfresser in Literatur und Kunst, ihre Opfer und die Urangst vor dem Verschlungen-Werden. Was bewegt und inspiriert K&#252;nstler dazu, sich bis heute mit diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ob Jona im Bauch des Wales, das M&#228;rchen vom Rotk&#228;ppchen oder Goyas »Saturn«, die Allegorie des Gefressen-Werdens zieht sich durch alle Epochen der Kulturgeschichte. Dennoch wissen wir nicht viel &#252;ber die Menschenfresser in Literatur und Kunst, ihre Opfer und die Urangst vor dem Verschlungen-Werden. Was bewegt und inspiriert K&#252;nstler dazu, sich bis heute mit diesem Motiv zu besch&#228;ftigen?</p>
<p><span id="more-1488"></span>Julia Humpfer macht sich mit den Mitteln der einf&#252;hlenden Buchgestaltung auf den Weg, erforscht Hintergr&#252;nde, vergleicht genre&#252;bergreifend die Vielfalt der Interpretationen und sensibilisiert den Leser f&#252;r die vielschichtigen Motive, derer sich diese Allegorie bedienen kann.</p>
<p>Schlie&#223;lich stellt die Autorin in einem kunstvoll illustrierten Bestiarium zehn klassische Verschlinger vor.</p>
<p>»It is the wisdom of the crocodiles, that shed tears when they would devour.«<br />
Francis Bacon</p>
<p><span style="color: #ff0000;"><strong>Julia Humpfer</strong></span>, freie Illustratorin in Stuttgart. Absolventin der Merz Akademie.</p>
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		<title>You&#8217;re Hard to Get</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 11:53:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Projektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gestalterin Hannah Horst konfrontiert in „You´re Hard to Get“ zwei K&#252;nstler miteinander, deren Werke und Biografien nicht unterschiedlicher sein k&#246;nnten: Michael Jackson, den „King of Pop“, und Guy Debord, den franz&#246;sischen Autor, K&#252;nstler und Revolution&#228;r.
Den Verkn&#252;pfungspunkt ihrer Gegen&#252;berstellung erblickt sie im Begriff des Spektakels. Jackson, der aufgrund seines Lebensstils vor allem am Ende seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gestalterin Hannah Horst konfrontiert in „You´re Hard to Get“ zwei K&#252;nstler miteinander, deren Werke und Biografien nicht unterschiedlicher sein k&#246;nnten: Michael Jackson, den „King of Pop“, und Guy Debord, den franz&#246;sischen Autor, K&#252;nstler und Revolution&#228;r.</p>
<p><span id="more-1485"></span>Den Verkn&#252;pfungspunkt ihrer Gegen&#252;berstellung erblickt sie im Begriff des Spektakels. Jackson, der aufgrund seines Lebensstils vor allem am Ende seiner Karriere an allgemeiner Anerkennung einb&#252;&#223;te, ist Zeit seines Lebens ein Diener der „Gesellschaft des Spektakels“ gewesen, Debord einer ihrer sch&#228;rfsten Kritiker.</p>
<p>Ausgehend von den gesellschaftskritischen Thesen, die Debord in seinem Hauptwerk &#228;u&#223;ert, wird zun&#228;chst kurz der Spektakel-Begriff skizziert, was mit Blick auf das Leben Jacksons verbl&#252;ffende Konturen gewinnt.</p>
<p>Das Buch bietet Jackson, Debord und dem Spektakel auf gestalterische Weise den Rahmen, miteinander in Kontakt zu treten. Hierbei ist es der Autorin wichtig, kein fertiges Bild der Protagonisten zu zeigen, vielmehr m&#246;chte sie offen lassen, was der Leser assoziiert.</p>
<p>„You´re Hard to Get“ spricht insbesondere Gestalter an, deren Leitbild eine reflektierte Autorschaft darstellt, ist aber auch gleicherma&#223;en lesenswert f&#252;r alle, die Empathie f&#252;r die am Ende tragische Gestalt Jacksons aufbringen k&#246;nnen, ebenso wie f&#252;r diejenigen, die sich Debord einmal von einer ungewohnten Seite n&#228;hern m&#246;chten.</p>
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		<title>Familie Hesselbach: re-issue</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 11:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Reihe Projektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Familie Hesselbach: re-issue ist das Ergebnis des Projektes »Gestaltungspotentiale im Pop: zwischen Produktion und Verwertung« und wurde realisiert an der Merz Akademie, Hochschule f&#252;r Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart: ein Versuch, einzusch&#228;tzen, was Pop heute sein k&#246;nnte, indem man eine Vorstellung von seiner Geschichte gewinnt.
Mit Blick auf pophistorische, medienarch&#228;ologische und designgeschichtliche Aspekte recherchierte die Projektgruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Familie Hesselbach: re-issue</em> ist das Ergebnis des Projektes »Gestaltungspotentiale im Pop: zwischen Produktion und Verwertung« und wurde realisiert an der Merz Akademie, Hochschule f&#252;r Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart: ein Versuch, einzusch&#228;tzen, was Pop heute sein k&#246;nnte, indem man eine Vorstellung von seiner Geschichte gewinnt.</p>
<p><span id="more-1495"></span>Mit Blick auf pophistorische, medienarch&#228;ologische und designgeschichtliche Aspekte recherchierte die Projektgruppe um den Dozenten Hans-J&#252;rgen Hafner Szenezusammenh&#228;nge, Protagonisten und Ver&#246;ffentlichungen aus den 1980er Jahren. Als ein Ergebnis werden hier exemplarisch drei Songs der damals legend&#228;ren T&#252;binger Formation Familie Hesselbach, pendelnd zwischen rhythmisch gestrafftem Punk und der Emphase der Neuen Deutschen Welle, wieder ver&#246;ffentlicht. Ohne aufwendige digitale Ton- und Bildbearbeitung, daf&#252;r mit eigenh&#228;ndig gedrucktem Cover und Faltblatt sowie handgestempelten Labels, kn&#252;pft die 7&#8243;&#8211;Vinyl-Single nahtlos an die DIY-Mentalit&#228;t der Musikszene der 1980er Jahre an. <em>Familie Hesselbach: re-issue</em> analysiert so das kul turelle Ph&#228;nomen der aktuell im Musikbereich verst&#228;rkt zu verzeichnenden Praxis des Wiederver&#246;ffentlichens, deren Produkt sie zugleich ist. Vom Format her in Zeiten weitgehender Digitalisierung von Musik hoffnungslos anachronistisch, ist die Publikation ein Statement zum Zusammenhang von Kultur und Medialit&#228;t. Dieser wird gegenw&#228;rtig besonders deutlich, da an spezifische Einzelmedien gekoppelte Vermittlungs und Rezeptionsweisen fast durchg&#228;ngig vor dem Kollaps zu stehen scheinen.</p>
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		<title>Kabuff</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 16:15:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[»Die litauische Sprache: schwerf&#252;&#223;ig, doch w&#252;rdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuf&#252;hren, wie ein Kabuff &#8211; eine ausgef&#252;llte Sprache«.
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erz&#228;hler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verh&#228;ltnisse und Atmosph&#228;re im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen. Es sind Prozesse des Wandels, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>»Die litauische Sprache: schwerf&#252;&#223;ig, doch w&#252;rdevoll, ein Laden voller Dinge, ein Antiquariat oder, um den Vergleich fortzuf&#252;hren, wie ein Kabuff &#8211; eine ausgef&#252;llte Sprache«.<br />
Laurynas Katkus erweist sich als sachter aber wirkungsvoller Erz&#228;hler. Alltagsleben, gesellschaftliche Verh&#228;ltnisse und Atmosph&#228;re im noch kommunistischen und dann im postkommunistischen Litauen legt der Autor kunstvoll offen. Es sind Prozesse des Wandels, des Vergehens und Entstehens, Schwellensituationen, die Katkus thematisiert. Vom politischen Wandel, &#252;ber eindringliche Schilderungen jugendlicher Lebens- und Liebeserfahrungen bis hin zur Selbstreflexion des Erz&#228;hlers und Autors, der Schreibprozesse ebenso wie die heutige Bedeutung der Literatur hinterfragt. Er ist ihr zuversichtlichster Anwalt: schlie&#223;lich ist die Literatur »immer noch das unterirdische Kellergew&#246;lbe, ohne das kein Kunstgeb&#228;ude stehen bliebe«.</p>
<p><strong>Laurynas Katkus</strong>, geb. 1972 in Vilnius/Litauen, studierte in Vilnius und Leipzig vergleichende Literaturwissenschaften und wurde 2006 &#252;ber Exil in der modernen Lyrik promoviert. Er ver&#246;ffentlichte mehrere Gedichtb&#228;nde.</p>
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		<title>Ein Jahr im Paradies</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jun 2011 16:01:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist alles andere als ein paradiesisches Jahr, das die Protagonistin Sonia durchlebt. Als die junge Frau aus der Provinz eines s&#252;dosteurop&#228;ischen Landes an der Universit&#228;t nicht aufgenommen wird scheint der Ausbruch aus den k&#252;mmerlichen Lebensumst&#228;nden, in weite Ferne ger&#252;ckt zu sein. Doch da taucht Pavel auf. Er schafft es, ihre Verzweiflung in neue Hoffnung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist alles andere als ein paradiesisches Jahr, das die Protagonistin Sonia durchlebt. Als die junge Frau aus der Provinz eines s&#252;dosteurop&#228;ischen Landes an der Universit&#228;t nicht aufgenommen wird scheint der Ausbruch aus den k&#252;mmerlichen Lebensumst&#228;nden, in weite Ferne ger&#252;ckt zu sein. Doch da taucht Pavel auf. Er schafft es, ihre Verzweiflung in neue Hoffnung zu kleiden, »verdienst ein Jahr lang Geld, dann studierst du dort, wo du m&#246;chtest (&#8230;) so hat es auch meine Schwester gemacht.«</p>
<p>Das Paradies entpuppt sich als Bordell, als menschenverachtendes Gef&#228;ngnis, in das Sonia mit weiteren jungen Frauen verschleppt wird. Die moldawische Autorin entrollt vor dem Leser Dialoge, Gedanken, Tr&#228;ume, die drastisch Zeugnis ablegen vom schier unertr&#228;glichen Dasein der Frauen. Was macht »Humanit&#228;t« aus? Diese Frage dient Corobca als roter Faden ihres gleichnishaften Romans, in dem ein Neuanfang für die Protagonistin m&#246;glich ist.</p>
<p><strong>Liliana Corobca</strong>, geb. 1975 in Saseni Calarasi/Moldawien, arbeitet als Autorin und Literaturwissenschaftlerin. Sie erhielt 2003/2004 f&#252;r ihr Prosadeb&#252;t Negrissimo den Prometheus-Preis des moldawischen Schriftstellerverbandes.</p>
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		<title>Autorenserien</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 09:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Projektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Unter dem Titel AUTORENSERIEN&#8211; Die Neuerfindung des Fernsehens werden die &#252;berarbeiteten Beitr&#228;ge des internationalen ¡REMEDIATE! &#8211; Symposiums publiziert, das im Januar 2010 an der Merz Akademie in Stuttgart stattfand.
Theoretiker und Filmwissenschaftler aus Deutschland, &#214;sterreich und den USA setzten sich mit den bisher im deutschsprachigen Raum wissenschaftlich noch wenig bearbeiteten Ph&#228;nomenen von Autorenserien im Fernsehen auseinander. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter dem Titel AUTORENSERIEN&#8211; Die Neuerfindung des Fernsehens werden die &#252;berarbeiteten Beitr&#228;ge des internationalen ¡REMEDIATE! &#8211; Symposiums publiziert, das im Januar 2010 an der Merz Akademie in Stuttgart stattfand.<span id="more-1324"></span></p>
<p>Theoretiker und Filmwissenschaftler aus Deutschland, &#214;sterreich und den USA setzten sich mit den bisher im deutschsprachigen Raum wissenschaftlich noch wenig bearbeiteten Ph&#228;nomenen von Autorenserien im Fernsehen auseinander. Zudem gaben Creators, Autoren, Schauspieler und Produzenten einiger der bedeutendsten US-amerikanischen Serienepen wie Deadwood, The Wire oder OZ Aufschluss &#252;ber die Arbeitsprozesse und -methoden bei Entwurf, Konzeptualisierung und Realisierung der Serien.</p>
<p>TV-Serien wie diese und The Sopranos, The West Wing, Breaking Bad oder Mad Men weisen neuartige Eigenschaften auf wie eine vielschichtige Langform-Narration, eine komplexe Protagonistenstruktur sowie eine substanzielle Behandlung des jeweiligen Themas bei gesellschaftlich-politischer Kontextualisierung. Die Position des Autors (bzw. des Creators als umfassender »&#220;ber-Autor«) wurde in einer in der Welt des Fernsehens bisher ungekannten Weise gest&#228;rkt. Mit Beitr&#228;gen u.a. von Diedrich Diederichsen, Tom Fontana, David Lavery, Ted Mann, Thomas Morsch, Bert Rebhandl, Karen Thorsen, Kim Akass und Janet McCabe.</p>
<p><strong>Christoph Dreher,</strong> Filmemacher, Autor und Musiker lehrt als Professor f&#252;r Film und Video an der Merz Akademie Stuttgart.</p>
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		<title>Signboards made in India</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 19:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Projektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon beim ersten Gang durch die Stra&#223;en Indiens f&#228;llt auf: Jede freie Fl&#228;che scheint eine magnetische Wirkung auf das Platzieren visueller Botschaften auszu&#252;ben. Besonders sticht die weite Verbreitung handgemalter Werbung heraus. Diese Werbemalereien sind das Werk traditionell-handwerklich arbeitender »Graphicwallahs«.
Welch einen Kontrast dazu stellt die gem&#228;&#223; international g&#228;ngiger Design-Richtlinien gefertigte Werbung der global operierenden Konzerne dar! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon beim ersten Gang durch die Stra&#223;en Indiens f&#228;llt auf: Jede freie Fl&#228;che scheint eine magnetische Wirkung auf das Platzieren visueller Botschaften auszu&#252;ben. Besonders sticht die weite Verbreitung handgemalter Werbung heraus. Diese Werbemalereien sind das Werk traditionell-handwerklich arbeitender »Graphicwallahs«.<span id="more-1334"></span></p>
<p>Welch einen Kontrast dazu stellt die gem&#228;&#223; international g&#228;ngiger Design-Richtlinien gefertigte Werbung der global operierenden Konzerne dar! Ihr immergleiches Erscheinungsbild l&#228;sst fl&#228;chendeckend, inmitten des Gro&#223;stadtget&#252;mmels wie auch in den abgelegensten D&#246;rfern, alle Aspekte des jeweiligen Kontexts au&#223;er Acht.</p>
<p>Graphicwallahs dagegen agieren im pers&#246;nlichen Austausch mit ihren Kunden aus dem Innenraum vor Ort gewachsener soziokultureller Strukturen heraus. Sie leben diese selbst und kreieren so eine nachhaltige, regelrecht anschmiegsame Gestaltung. Die Arbeit der Werbemaler ist so Spiegelbild der differierenden sozialen Interessen, die das im Zeichen des indischen Wirtschaftswunders sich wandelnde Erscheinungsbild des Landes bedingen.<br />
Christina Pl&#252;ckhahn wirft einen genauen Blick auf das Nebeneinander dieser beiden Kulturen visueller Kommunikation. Zugleich regt sie an, den Einfluss globaler Werberichtlinien kritisch zu &#252;berdenken.</p>
<p><strong>Christina Pl&#252;ckhahn,</strong> freiberufliche Designerin, ehrenamtlich t&#228;tig f&#252;r soziale, kulturelle und k&#252;nstlerische Projekte in Deutschland und Indien. Absolventin der Merz Akademie Stuttgart.</p>
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		<title>Should the Artist Become a Man of the World?</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Nov 2010 14:57:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Projektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Der traditionelle (kantische) Begriff des einsamen, »vom Lohne K&#252;nstlergenies scheint sich in der Moderne aufgel&#246;st zu haben. Das &#252;berkommene K&#252;nstlersubjekt verblasst gegenw&#228;rtig; an seine Stelle tritt immer h&#228;ufiger eine Art Managerfigur. Der K&#252;nstlername fungiert als Marke (Label), hinter der das zugeh&#246;rige k&#252;nstlerische Schaffen &#8211; geschweige denn dessen handwerkliche Ausf&#252;hrung &#8211; fast vollst&#228;ndig zur&#252;cktritt.
Dieser neue Typus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der traditionelle (kantische) Begriff des einsamen, »vom Lohne K&#252;nstlergenies scheint sich in der Moderne aufgel&#246;st zu haben. Das &#252;berkommene K&#252;nstlersubjekt verblasst gegenw&#228;rtig; an seine Stelle tritt immer h&#228;ufiger eine Art Managerfigur.<span id="more-1315"></span> Der K&#252;nstlername fungiert als Marke (Label), hinter der das zugeh&#246;rige k&#252;nstlerische Schaffen &#8211; geschweige denn dessen handwerkliche Ausf&#252;hrung &#8211; fast vollst&#228;ndig zur&#252;cktritt.</p>
<p>Dieser neue Typus des K&#252;nstlers, f&#252;r den idealtypisch gegenw&#228;rtige &#220;berflieger des Betriebs wie Hirst oder Eliasson stehen k&#246;nnen, l&#228;sst fertigen und arbeitet im Team. Als eine Art »Ideenmaschine« im Hintergrund sucht er die Produktionsmenge seiner Kunstfabrik f&#252;r den Markt m&#246;glichst zu optimieren, schafft Netzwerke, betreibt &#214;ffentlichkeitsarbeit und kooperiert mit Unternehmen. Er selbst tritt als Kurator oder Kritiker in eigener Sache auf und inszeniert seine Person routiniert.</p>
<p>Kamil Doronyai unternimmt einen Streifzug entlang der Sperrigkeiten des &#252;berkommenen K&#252;nstlerbegriffs; besonders anhand von Schl&#252;sselfiguren wie Warhol und Koons wird diese eigent&#252;mliche Wandlung des K&#252;nstler-Seins samt der sich daraus ergebenden R&#252;ckwirkungen auf die k&#252;nstlerischen Produktionsweisen deutlich gemacht. Wird auch die Kunst vollst&#228;ndig in den Markt eingebettet?</p>
<p><strong>Kamil Doronyai,</strong> geb. 1983, studierte Kommunikationsdesign an der Merz Akademie Stuttgart. Er lebt und arbeitet in Stuttgart.</p>
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		<title>Lexikon der sperrigen W&#246;rter</title>
		<link>http://www.merzundsolitude.de/literatur/lexikon-der-sperrigen-woerter</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:59:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich ihres zwanzigj&#228;hrigen Jubil&#228;ums hat die Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart 140 Autoren (Stipendiaten, Juroren, Mitarbeiter und G&#228;ste der Akademie) eingeladen, &#252;ber ein »sperriges« Wort in ihrer Muttersprache zu schreiben &#8211; in Gestalt einer Definition, einer Geschichte oder eines Essays, als Prosa, dramatischer Text oder in Gedichtform. Mit »sperrigen« W&#246;rtern sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anl&#228;sslich ihres zwanzigj&#228;hrigen Jubil&#228;ums hat die Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart 140 Autoren (Stipendiaten, Juroren, Mitarbeiter und G&#228;ste der Akademie) eingeladen, &#252;ber ein »sperriges« Wort in ihrer Muttersprache zu schreiben &#8211; in Gestalt einer Definition, einer Geschichte oder eines Essays, als Prosa, dramatischer Text oder in Gedichtform. <span id="more-1274"></span>Mit »sperrigen« W&#246;rtern sind W&#246;rter gemeint, die sich nicht leicht erkl&#228;ren lassen, die Widerstand leisten, die unverst&#228;ndlich, widerspr&#252;chlich oder un&#252;bersetzbar sind. Die Schweizer K&#252;nstlerin Sandra Boeschenstein bereichert das Lexikon mit Zeichnungen zu 20 von ihr ausgew&#228;hlten Begriffen.</p>
<p>Das Lexikon versammelt 193 Beitr&#228;ge in 13 Sprachen, unter anderem zu Begriffen wie »Auswintern« (Ilma Rakusa), »B&#252;rgerbegehren« (Ulrike Syha), »Rauhnacht« (Thomas Hettche) und »Verkehrslokal« (Hans Ulrich Gumbrecht), sperrigen W&#246;rtern in deutschen Dialekten wie »Chilter« (Tim Krohn), »Derkreilen« (Anja Utler), »Fiegeliensch« (Sabine Peters) und »Huere-gopferteli-gopfertami-nomoll« (Michael Stauffer) sowie in anderen Sprachen wie »Narcissism« (J. M. Coetzee), »Kibele« (Pauls Bankovskis), »Mangmang« (Yang Lian) und »Zaâma« (Abdallah Zrika). Sie werden in ihrer Originalsprache und in deutscher &#220;bersetzung aufgef&#252;hrt.<img src="http://www.merzundsolitude.de/wp-content/uploads/978-3-937158-54-9_detail1.jpg" alt=978-3-937158-54-9.jpg title=978-3-937158-54-9.jpg width="645" height="509" class="alignright size-full wp-image-1240" /><img src="http://www.merzundsolitude.de/wp-content/uploads/978-3-937158-54-9_detail4.jpg" alt="978-3-937158-54-9_detail4.jpg" title="978-3-937158-54-9_detail4.jpg" width="645" height="509" class="alignright size-full wp-image-1240" /><img src="http://www.merzundsolitude.de/wp-content/uploads/978-3-937158-54-9_detail5.jpg" alt="978-3-937158-54-9_detail5" title="978-3-937158-54-9_detail5" width="645" height="509" class="alignright size-full wp-image-1240" /></p>
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		<title>in Solitude</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 15:15:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>maintenance</dc:creator>
				<category><![CDATA[Reihe Projektiv]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Magazin in Solitude pr&#228;sentiert unter anderem Projekte, die der Designer Tobias Bodio w&#228;hrend seines Stipendiums an der Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit anderen Stipendiaten realisiert hat. In unterschiedlichen Rollen &#8211; sei es als Performer, Muse, Interviewpartner &#8211; agiert der Modesch&#246;pfer zwischen den Disziplinen.
»Wir kleiden uns, um zu wissen, wer wir sind, um Dinge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Magazin <em>in Solitude</em> pr&#228;sentiert unter anderem Projekte, die der Designer Tobias Bodio w&#228;hrend seines Stipendiums an der Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit anderen Stipendiaten realisiert hat<span id="more-1254"></span>. In unterschiedlichen Rollen &#8211; sei es als Performer, Muse, Interviewpartner &#8211; agiert der Modesch&#246;pfer zwischen den Disziplinen.</p>
<p>»Wir kleiden uns, um zu wissen, wer wir sind, um Dinge auszudr&#252;cken, die man nicht sagt. Es ist eine Art Philosophie. Wir kleiden uns aber vor allem, weil wir sind: Es ist eine Folgeerscheinung unserer Existenz. Wir sind niemals nackt.«<br />
Martin Page</p>
<p><strong>Tobias Bodio</strong>, geb.1980 in Wolfach/Deutschland arbeitet als frei­ schaffender Modedesigner. Er studierte 2001 bis 2005 Modedesign an der Hochschule f&#252;r Wirtschaft, Technik und Gestaltung in Pforzheim. Bodio war Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, Teil­nehmer der Beck ́s Fashion Experience (Berlin), sowie Preistr&#228;ger des so fresh &#8211; the jewellery award by Pierre Lang (Wien).</p>
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